Stationen ihres Lebens |
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| 25.06.1888 |
Tami Oelfken wird im damals noch selbständigen Blumenthal geboren. Ihr Vater ist stellvertretender Gemeindevorsteher und Leiter der Versandabteilung der BWK (Bremer Wollkämmerei). Tami ist das zweite von sieben Kindern. | |||
| 1908 |
Tami macht ihr Staatsexamen als Lehrerin. (Die Eltern hatten bestimmt: Tami soll wegen eines angeborenen Hüftleidens Lehrerin werden. ) | |||
| Ihre erste Stelle erhält sie in Ohrwege bei Zwischenahn. | ||||
| 1909 - 1917 |
Tami ist Lehrerin in Grohn. Ihre unkonventionellen Unterrichtsmethoden bringen ihr Ärger mit dem Schulrat ein: Sie wird nach Tarmstedt versetzt. | |||
| 1917 - 1918 |
Tami hat Verbindung nach Worpswede zum Kreis von Heinrich Vogeler und dem Barkenhoff. Sie kündigt die Arbeit im Staatsdienst. | |||
| 1919 |
Teilnahme an der "Freien Reichsschulkonferenz für sozialistisches Bildungswesen" in Berlin. Mitarbeit im Bund der entschiedenen Schulreformer. | |||
| 1920 –
21 |
Mitarbeit in der Arbeitsgemeinschaft für Junglehrer in Gotha. Mithilfe bei der Abwehr des reaktionären Kapp-Putsches in Thüringen. | |||
| 1921 | Längerer Aufenthalt in Klappholtal auf Sylt. | |||
| 1922 |
Lehrerin in
Spandau. Teilnahme am sogenannten Spandauer Schulkampf. Tami kündigt erneut den Staatsdienst. |
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| 1923 | Hellerau bei Dresden: Mitarbeit in der Versuchsschule. Sie trifft A.S. Neill. | |||
| 1923 |
Sie schreibt
einen Beitrag über „Grundschulversuche“. In den folgenden
Jahren bis 1932 beschreibt sie in mehreren Zeitschriftenartikeln ihre pädagogischen Vorstellungen. |
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| 1925 |
Lehrerin an
der Benario-Schule, einer privat finanzierten Lebensgemeinschaftsschule. |
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| 1926 – 27 | Lehrerin an der Schule der russischen Handelsvertretung. | |||
| 1928 |
Gründung der eigenen „Tami-Oelfken-Gemeinschaftsschule“ in Berlin-Lichterfelde. | |||
| 1930 | Eine Elternschule wird als verpflichtender Bestandteil der Schule eingerichtet. | |||
| 1931-32 |
Ihre beiden
Kinderbücher erscheinen: „Nickelmann erlebt Berlin“ und „Peter kann zaubern“. |
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| 1934 |
Die Schule wird von den Nationalsozialisten wegen "... pazifistischer, kommunistischer und judenfreundlicher Tendenzen..." geschlossen. | |||
| 1935 | Versuch einer Schulgründung in Paris: Groupe Tami Oelfken. | |||
| 1936 | Aufenthalt in England | |||
| 1938 | Aufenthalt in Italien, Berlin und Frankreich | |||
| 1939 | Rückkehr nach Berlin | |||
| 1940 | Der Roman „Tine“ erscheint bei Kiepenheuer | |||
| 1942 | „Die Persianermütze“ erscheint und wird kurz danach verboten. | |||
| Tami Oelfken wird aus der Reichskulturkammer ausgeschlossen. | ||||
| 1943 |
Tami zieht
nach Überlingen. Sie schreibt während des Krieges an ihrem „Logbuch“. |
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| 1945 | Das Kriegsende erlebt Tami als Befreiung in Überlingen. | |||
| 1946 |
Im Wulff-Verlag in Überlingen erscheinen "Die Sonnenuhr" - Erzählungen und "Weg durch das Chaos" (später: Logbuch). | |||
| 1947 - 48 |
Im Alster-Verlag in Wedel erscheinen "Die Sonnenuhr", "Das Logbuch" (vorher "Weg durch das Chaos"), "Zauber der Artemis" - Gedichte, "Maddo Clüver" und "Die Kuckucksspucke". | |||
| ab 1946 |
Tami veröffentlicht in vielen Zeitungen und Zeitschriften: "Westermanns Monatshefte", "Merian", "Gleichheit", u.a. | |||
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| ab 1947 |
Tami arbeitet in der Redaktion ´Pädagogik` des Südwestfunks mit. | |||
| 1950 | Bei Bertelsmann erscheint "Traum am Morgen" - Roman | |||
| 1951 |
Durch ihre pazifistische Haltung und eine gemeinsame Veröffentlichung mit DDR-Autoren wird sie von vielen westdeutschen Verlagen geächtet. | |||
| 1953 | „Stine vom Löh“ erscheint bei Bertelsmann. | |||
| 1954 - 56 | Ihre Werke erscheinen in Verlagen der DDR. | |||
| 1954 | "Die Penaten" erscheinen bei Fladung in Düsseldorf | |||
| 1956 | "Maddo Clüver" erscheint bei Fladung | |||
| 07.04.1957 |
Tami stirbt in München. Ihr Grab befindet sich auf dem Friedhof der reformierten Kirche in Blumenthal. | |||
| ab 1980 |
Tami Oelfken wird "wieder
entdeckt". Das ist besonders das Verdienst von Ursel Habermann und Kurt Heilmann. |
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| 1988 |
"Maddo Clüver" wird von Ursel Habermann herausgegeben. Unter dem Titel "Noch ist es Zeit" veröffentlicht Ursel Habermann Briefe von Tami Oelfken. | |||
| 2003 | Manfred Boschmann gibt "Fahrt durch das Chaos" im Libelle-Verlag heraus. | |||
| 2004 |
Die Schule am Lüssumer Ring in ihrem Geburtsort Blumenthal erhält den Namen "Tami-Oelfken-Schule". | |||
Jens Pollem |
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| 07.04.2007 |
50.
Todestag von Tami Oelfken Kinder der nach ihr benannten Schule besuchen ihr Grab gemeinsam mit Pastor Klein |
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