| I. LEITBILD Die
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Tami-Oelfken-Schule stellen sich
den zunehmenden Herausforderungen gesellschaftlicher Veränderungsprozesse.
Wir wollen dazu
beitragen, allen Kindern unserer Schule eine Perspektive für
ihren Lebensweg zu eröffnen. Das
geschieht über den Unterricht hinaus in einer Vielzahl von Angeboten
und Maßnahmen. Im Mittelpunkt unseres pädagogischen Handelns steht das gemeinsame Leben, Lernen und Arbeiten von Kindern mit unterschiedlicher Herkunft, unterschiedlicher Leistungsfähigkeit und unterschiedlichen Begabungen. Die Einbeziehung
der Eltern in den Lern- und Erziehungsprozess ihrer Kinder ist uns
als eine mitbestimmende Größe für den Schulerfolg
sehr wichtig. |
Lob
von außen
2004: Anerkennung
der Akademie für Arbeit und Politik, Uni Bremen, |
| 1.
Ziel |
Alle
Kinder sollen die im Lehrplan geforderten Ziele erreichen, insbesondere
im Lesen, Schreiben und Rechnen |
| Teilziele |
·
Die leistungsschwachen Kinder - einschließlich der Kinder mit
sonderpädagogischem Förderbedarf - werden gezielt gefördert. · Die leistungsstarken Kinder erhalten besondere Angebote. · Besonderes Augenmerk richten wir auf die Lesefähigkeit. · Alle Kinder sollen in angemessener Zeit die deutsche Sprache lernen. |
| Maßnahmen,
um diese Ziele zu erreichen |
·
Das vorliegende Förderkonzept bildet die Grundlage der Förderung.
Dabei ergänzen sich Grundschul- und sonderpädagogische Förderung. · Der Unterricht wird weitgehend binnendifferenziert und auf drei Niveaustufen erteilt. · Die zusätzliche Förderung findet klassen- und/oder jahrgangsübergreifend sowie als Einzelförderung statt. Die Zuordnung der Kinder zu den einzelnen Fördermaßnahmen erfolgt unter Beteiligung der Schulleitung. · Die vorhandene Bücherei wird von Klassen und von einzelnen Kindern für die Lesearbeit genutzt. · Eine tägliche Arbeits- und Übungszeit ersetzt die Hausaufgaben und soll die Kinder unterstützen. · Der Leseclub bietet Anregung und Förderung für gute Leserinnen und Leser. · Die vorhandenen PC-Arbeitsplätze im PC-Raum und in den Medienecken werden auch für die gezielte Förderung eingesetzt. (Genauere Aussagen finden sich im Konzept Informationstechnologie / IT-Konzept.) |
| Evaluation
der Maßnahmen |
·
Am Ende des Schuljahres werden in jedem Jahrgang Vergleichsarbeiten
geschrieben. Die Schulleitung ist von den Ergebnissen zu informieren
(s. a. Förderkonzept). · Über die Einzelförderung wird unter Teilnahme der Schulleitung monatlich beraten und entschieden. · Weitere Aussagen zur Evaluation sind im Förderkonzept unserer Schule festgelegt. |
| Mittelfristig
geplante Maßnahmen |
|
Die
Förderung soll möglichst im Rahmen einer Förderschiene
stattfinden. · Vorlesestunden sollen regelmäßig durch ehrenamtliche VorleserInnen stattfinden · Aufbau eines Systems der kollegialen Beratung |
| 2.
Ziel |
Die
Kinder sollen an musische und sportliche Aktivitäten herangeführt
werden und Freude daran gewinnen |
| Teilziele |
·
Das einzelne Kind soll bei der Entwicklung eines positiven Körpergefühls
gestärkt werden. · Die Leistungsfähigkeit des Kindes soll gestärkt werden. · Die Kinder sollen lernen, sich in eine Gruppe einzubringen und dort aktiv zu sein. |
| Maßnahmen,
um diese Ziele zu erreichen |
·
In den Pausen werden besondere Spielangebote für die Kinder gemacht. · In jedem Jahr werden schulinterne Fußballturniere veranstaltet. · In jedem Jahr werden schulinterne Korbballturniere durchgeführt. · Schul-Mannschaften sollen an den Rundenspielen der Bremer Grundschulen teilnehmen. · Ein Zirkusprojekt ist aufgebaut worden. · Seit dem Schuljahr 2002/03 nimmt ein Jahrgang am "mus-e Projekt" der Yehudi-Menuhin-Stiftung teil. · Eine Arbeitsgemeinschaft Trommeln findet statt. · Die Schule fährt einmal im Jahr gemeinsam ins Theater. · Im Rahmen des Freitags-Rituals finden Aufführungen der Jahrgänge statt. |
| Evaluation
der Maßnahmen |
·
Die teilnehmenden Kinder werden befragt. · Eine Befragung zur Auswirkung auf das Schulklima findet statt. |
| Mittelfristig
geplante Maßnahmen |
·
Wir versuchen, eine Schule mit Musikprofil
zu werden. · Wir versuchen, ein Theaterprojekt an der Schule zu installieren. |
| 3.
Ziel |
Wir
wollen die Aufgaben der Familien ergänzen |
| Maßnahmen,
um diese Ziele zu erreichen |
·
Seit Sommer 2004 haben wir uns zu einer 6-jährigen gebundenen
Ganztagsschule entwickelt. |
| Evaluation
der Maßnahmen |
Jährliche
Überprüfung der Maßnahmen durch Befragung der Familien |
| Mittelfristig
geplante Maßnahmen |
|
·
Wir wollen die Ferienbetreuung ausbauen und in den Räumen der Schule
anbieten. · Wir wollen ein Ferienprogramm für Eltern und Kind anbieten und bei den Eltern so verloren gegangene oder fehlende Kompetenzen im alltäglichen Umgang mit ihren Kindern aufbauen. |
| 4.
Ziel |
Integration
der Migranten |
| Besondere
Maßnahmen |
·
Für Kinder mit nichtdeutscher Muttersprache werden besondere Kurse
eingerichtet. Sie sind so einzurichten, dass die Kinder entsprechend
ihrem Förderbedarf gefördert werden. Das Nähere findet
sich im Förderkonzept der Schule. · Für Migrantinnen findet in der Schule der Kurs „Mama lernt Deutsch“ statt. · Für die kurdischen Kinder gibt es einen muttersprachlicher Unterricht · Für die türkischen Kinder gibt es als Angebot türkischen Unterricht durch das Konsulat. · Teilnahme am BLK-Projekt "Erzählwerkstatt" ab Sommer 2005. · Mit Schuljahresbeginn 2005/06 wurde an der Schule in Zusammenarbeit mit der Akademie für Arbeit und Politik der Universität Bremen ein Pilotprojekt "Interkulturelle Elternarbeit" etabliert (siehe dazu das Projektdesign). |
| Evaluation
der Maßnahmen |
Überprüfung
des Lernfortschritts durch Sprachstandmessung |
| Mittelfristig
geplante Maßnahmen |
·
Aufbau einer Elternschule, die sich schwerpunktmäßig
an Familien mit Migrationshintergrund wendet. |
| 5.
Ziel |
Alle
Kinder und Erwachsenen in der Schule sollen sparsam mit dem Umweltressourcen
umgehen |
| Besondere
Maßnahmen |
·
Die Kinder lernen bei der Arbeit im Schulgarten den Umgang mit der Natur. · Eine getrennte Wertstoffsammlung wird in allen Klassen durchgeführt. · Kompostierbare Materialien kommen in die grüne Tonne. · Durch das Projekt ¾ Energie achten alle in der Schule Tätigen auf den sparsamen Umgang mit Licht, Wärme und Wasser. · Der Schulhof ist vor mehreren Jahren an zwei Stellen entsiegelt worden. |
| 6.
Ziel |
Die
Kinder sollen lernen, friedlich miteinander umzugehen |
| Teilziele |
·
Kinder sollen stark gemacht und in ihrem Selbstwertgefühl gestärkt
werden. · Sie sollen zur kooperativen Konfliktlösung befähigt werden. · Das Wir-Gefühl soll durch gemeinsame Projekte gestärkt werden. |
| Besondere
Maßnahmen |
·
Eine Steuergruppe begleitet und initiiert die Maßnahmen zur Gewaltprävention. · Das Schuljahr wird strukturiert und rhythmisiert. · Die Kinder und Erwachsenen haben verbindliche Regeln erarbeitet. · Die Erwachsenen haben vereinbart, bei Regelverstößen sofort zu intervenieren. · Einmal im Monat findet eine gemeinsame Feier aller Kinder statt. Es gibt Vorführungen einzelner Klassen. Neue Kinder werden vorgestellt. Einzelne Kinder werden gelobt. · Einmal in der Woche wird ein Runder Tische angeboten. · Zwei Kummerkästen sind aufgehängt worden. Hier können die Kinder Nöte und Beschwerden einstecken. · Der Lüssi-Rap ist ein gemeinsames ermutigendes Lied. · Die Zusammenarbeit mit den anderen Einrichtungen des Stadtteils ist uns besonders wichtig: In diesem Zusammenhang vor allem mit den KTHs, der Hans-Wendt-Stiftung und der Polizei. · Die Kindern sollen weitest möglich an der schulischen Entwicklung und an der Gestaltung der Schule beteiligt werden. · Ein Sozialtraining durch die KollegInnen der Hans-Wendt-Stiftung findet in den Klassen statt. · Die Zirkus-AG und die musischen Arbeitsgemeinschaften sind auch im Zusammenhang mit der Persönlichkeitsstärkung und Gewaltprävention zu sehen. |
| Evaluation
der Maßnahmen |
Die
kürzlich von der Akademie für Arbeit und Politik durchgeführte
Gewaltbefragung der Schulleitungen hat ergeben, dass die Maßnahmen
unserer Schule als ein konsistentes Beispiel für Gewaltprävention
angesehen werden können. Ein eigenes Instrumentarium zur regelmäßigen Einschätzung unserer Maßnahmen muss noch entwickelt werden. |
| Mittelfristig
geplante Maßnahmen |
· Durch den Aufbau von Klassenfamilien sollen die altershomogenen
Gruppen durch altersgemischte Gruppen abgelöst werden. Dies wird
eine neue Form des sozialen Zusammenlebens geben. |
| 7.
Ziel |
Wir
wollen die Gesundheit aller Kinder fördern und stärken |
| Teilziele |
Wir
wollen das seelische, körperliche und soziale Wohlbefinden der
Kinder unterstützen |
| Besondere
Maßnahmen |
·
Unsere Schule ist Mitglied im opus-Netzwerk gesundheitsfördernder
Schulen. · Wir haben eine Frühstücksküche eingerichtet. · Die Kinder stellen mit den SchülerInnen des Schulmeiderprojekts Blumenthal gemeinsam das Frühstück her. · Wir bieten täglich gegen Entgeld ein gesundes Frühstück an. · Wir haben in Zusammenarbeit mit dem schulzahnärztlichen Dienst eine Zahnputzzeile eingebaut und nutzen sie. · Wir arbeiten eng mit dem Schulärztlichen Dienst zusammen. · Wir kooperieren mit dem Schulzahnärztlichen Dienst. · Wir kooperieren mit der Krebsgesellschaft · Es wird ein verbindlicher Mittagstisch für alle Kinder angeboten. |
| Evaluation
der Maßnahmen |
Eine
erste Evaluation hat im Rahmen einer opus-Befragung stattgefunden. |
| Mittelfristig
geplante Maßnahmen |
· Die Ganztagsschule ermöglicht eine neue Strukturierung
und Rhythmisierung des Schultages. Er ist für die Gesundheit, die
Lernfähigkeit und das Wohlbefinden der Kinder besser und trägt
zur Entlastung der Familien bei. (umgesetzt seit 1.08.2004, weitere mittelfristige Planungen sind in der Entwicklung) |
| 8.
Ziel |
Die
Schule soll sich weiterhin zum Stadtteil öffnen und mit den Einrichtungen
zum Wohle aller Beteiligten kooperieren |
| Teilziele |
·
Die Übergänge zwischen den angrenzenden Stufen sollen erleichtert
werden. · Das Wohlergehen der Kinder wird durch die Zusammenführung der in den Einrichtungen vorhandenen, unterschiedlichen Kompetenzen gefördert. · Arbeitsvorhaben und Projekte sollen abgestimmt und ergänzt werden. · Im Stadtteil vorhandene Ressourcen sollen gemeinsam genutzt werden. |
| Maßnahmen,
um diese Ziele zu erreichen |
·
Die Schule arbeitet im Arbeitskreis Kind des Stadtteils mit. · Die Schule arbeitet in der Interinstitutionellen Sitzungsrunde des Stadtteils mit. · Die Schule ist in der Stadtteilgruppe vertreten. · Die Klassen kooperieren mit der Sek II „Egge“ in gemeinsamen Projekten. · Eine enge Kooperation mit den Kindergärten findet statt. · Die Kolleginnen und Kollegen des Hortes Fillerkamp arbeiten im Ganztagsbetrieb der Schule mit. · Wir kooperieren mit der Hans-Wendt-Stiftung, die ihre besonderen Förderkompetenzen in den Ganztagsbetrieb einbringt. · Wir kooperieren mit der Hans-Wendt-Stiftung beim Sozialtraining. · Wir arbeiten in Einzelfällen mit der Polizei zusammen. · Das Schulfest und der Schulflohmarkt werden in das Stadtteilfest integriert. · Der Schulhof ist als Spielplatz für die Kinder des Stadtteils geöffnet. |
| Mittelfristig
geplante Maßnahmen |
·
Die Ganztagsschule ist eine Konzeption des Hortes, des Betreuungsprojektes,
der Hans-Wendt-Stiftung und der Schule. · In der praktischen Durchführung bringen alle Einrichtungen ihre Ressourcen ein. (umgesetzt seit 1.08.2004, weitere mittelfristige Planungen sind in der Entwicklung) |
| 9.
Ziel |
Wir
wollen die Eltern verantwortlich in die schulische Arbeit einbeziehen |
| Teilziele |
·
Wir wollen die Eltern zur Mitarbeit in den schulischen Gremien motivieren. · Die Eltern sollen aktiv das schulische Leben mitgestalten. · Die Eltern sollen die Verantwortung für die schulische Entwicklung ihrer Kinder mittragen. |
| Besondere
Maßnahmen |
· Eltern arbeiten im Schulverein mit. · Die Schulleitung informiert alle Eltern durch Elternbriefe. · An jedem Morgen gibt es eine offene Mütterrunde. · Für Eltern mit nichtdeutscher Muttersprache gibt es einen Sprachkurs („Mama lernt Deutsch“). · Pilotprojekt "Interkulturelle Elternarbeit", s. auch Ziel 4. |
| Mittelfristig
geplante Maßnahmen |
·
Einrichtung eines Forums Erziehungsfragen · Mütter kochen mit ihren Kindern |
| 10.
Langfristig geplante Ziele der Schule |
·
Ausbau
Übergang KTH-Schule |
| III.
SCHULJAHR
05/ 06 - ARBEITSSCHWERPUNKTE
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| IV.
ZIELE UND MASSNAHMEN 05/
06
ZU DEN ARBEITSSCHWERPUNKTEN
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| III.
SCHULJAHR 06/ 07 - ARBEITSSCHWERPUNKTE
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| III.
SCHULJAHR 07/ 08 - ARBEITSSCHWERPUNKTE
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III. SCHULJAHR 11/ 12 - ARBEITSSCHWERPUNKTE
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VERÄNDERUNG UND FORTSCHREIBUNG
DES PROGRAMMS
Das Schulprogramm
soll fortgeschrieben und gegebenenfalls verändert werden.
Es soll nach Bedarf evaluiert
und diskutiert werden.
Erste Fassung
verabschiedet von der Schulkonferenz im Jahr 2003
Zweite fortgeschriebene Fassung verabschiedet von der Schulkonferenz Februar
2005
Dritte fortgeschriebene Fassung verabschiedet von der Schulkonferenz März
2006
Vierte fortgeschriebene Fassung verabschiedet von der Schulkonferenz März
2007
Durch die Einrichtung der 6-jährigen gebundenen Ganztagsschule im Sommer
2004
ist ein wichtiger Schritt im Rahmen der Schulentwicklung gelungen.
Jetzt gilt es, das Konzept der Ganztagsschule vollständig umzusetzen
und weiter zu entwickeln.