| Mit Schuljahresbeginn
2004/ 05 wurde die Schule zu einer zweizügigen sechsjährigen
gebundenen Ganztagsgrundschule mit verbindlichem Mittagessen für
alle Kinder umgestaltet. Zum Schuljahr 2009/ 10 wurde mit der Schulstrukturreform in Bremen der Modellversuch der sechsjährigen Grundschulen beendet. Seither sind wir wieder eine vierjährige Grundschule mit zur Zeit etwa 160 Schülerinnen und Schüler. Eine Besonderheit ist, dass wir notenfrei sind. |
Schülersprechtag |
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alle
Klassen-Fotos |
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Die
Tami-Oelfken-Schule liegt im Stadtteil Lüssum-Bockhorn in einem
sehr eng begrenzten Wohngebiet. Die mehrgeschossigen Wohnhäuser
wurden ab 1965 errichtet. Der Anteil von Kindern mit nichtdeutscher
Muttersprache ist hoch. |
Das Schulgebäude ist ein funktionaler Bau mit zwei Etagen, der
1969 entstand. Er besteht aus zwei Gebäudeteilen, die durch den
Eingangsbereich miteinander verbunden sind. Eine Halle, die als Theater-
und Versammlungsraum genutzt wird, bietet Platz für die gesamte Schülerschaft. Die freistehende
schuleigene Turnhalle wird von diversen
Sportvereinen mit genutzt. Unsere umfangreiche Schulbücherei wird von vielen Kindern gern besucht. An Fachräumen stehen ein Musikraum, ein Werkraum mit Tonarbeitsraum und Brennofen, ein PC-Raum, ein Zirkusraum und ein naturwissenschaftlicher Raum zur Verfügung. Eine Cafeteria mit gut ausgestatteter Küchenzeile bereichert das Schulleben. Der Außenbereich gliedert sich in den verzweigten Pausenhof, einen kleinen Sportplatz, einen Schulgarten, einen Bereich mit Kletter- und Spielgeräten und im Innenhof das Klassenzimmer im Freien. Die Hausmeisterwohnung befindet sich ebenfalls auf dem Schulgelände. Die gesamte Schule wurde in den Jahren 2005 und 2006 von Grund auf saniert und für die Bedürfnisse einer Ganztagsschule umgebaut. Dazu gehörte auch die komplette Erneuerung des Mobiliars. Der Schulhof wurde mit neuen Spielgeräten ausgestattet. Im Jahr 2009 wurde die Schule mit dem Einbau eines Fahrstuhls und der Verbindung der beiden Bautrakte auch im Obergeschoss barrierefrei. Der Schulhof wurde 2009-10 ebenfalls in großen Teilen umgestaltet und mit vielen neuen Spielgeräten sowie einem kleinen Fußballfeld ausgestattet.. Im Jahr 2010 wurde eine neue Mensa gebaut sowie die Turnhalle komplett saniert. Die Schule macht mit ihrer in Blau und Gelb gehaltenen neuen Farbgestaltung einen freundlichen und einladenden Eindruck. |
Das
Kollegium unserer Schule besteht zur Zeit einschließlich der Schulleitung
aus zwölf Grundschullehrerinnen und -lehrern sowie sechs Sonderschullehrerinnen.
Ein kurdischer und ein türkischer Lehrer arbeiten stundenweise
mit und erteilen muttersprachlichen Unterricht. Ein Sozialpädagoge
leitet den Lese-Intensivkurs sowie die LRS-Fördermaßnahme. Im Ganztagsbereich arbeiten sechs SozialpädagogInnen / ErzieherInnen an unserer Schule, die unser Ganztagsangebot mit Projekten und unterrichtsergänzenden Maßnahmen bereichern. Außerdem stehen uns mehrere Assistenzkräfte zur Betreuung der Förderkinder zur Seite. Die Hans-Wendt-Stiftung unterstützt uns zusätzlich mit drei Förderpädagogen und einer Psychologin. Unsere jüngste Kollegin ist Ende 20, die älteste Kollegin ist 63 Jahre alt, dazwischen sind alle Altersstufen vertreten. Aufgrund des sehr kollegialen Miteinanders gibt es an unserer Schule kaum Fluktuation. Die meisten der älteren Kolleginnen und Kollegen sind seit ihrem Dienstantritt an dieser Schule tätig. Als Ausdruck des guten Arbeitsklimas werten wir, dass bislang alle Referendarinnen und Referendare nach ihrer Ausbildung den Wunsch geäußert haben, an unserer Schule zu bleiben. Zum festen Bestandteil unseres Miteinanders im Kollegium gehört eine Weihnachtsfeier für alle aktiven und ehemaligen MitarbeiterInnen der Schule. Mit einem Gartenfest vor den Sommerferien, das wechselweise Zuhause bei einem Kollegen/ einer Kollegin stattfindet, lassen wir das Schuljahr ausklingen. Ein alljährlicher Kollegiumsausflug trägt ebenso dazu bei, dass sich alle an der Schule wohlfühlen. Um die Qualitätsentwicklung voran zu bringen, werden für das gesamte Kollegium regelmäßig schulinterne Fortbildungen unter wechselnden Themenstellungen organisiert. Im Rahmen der weiteren konzeptionellen schulischen Entwicklung legen wir Wert darauf, dass in unserem Kollegium vermehrt auch MitarbeiterInnen mit Migrationshintergrund tätig sind. Außerdem möchten wir den Anteil männlicher Mitarbeiter erhöhen. |
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| Für 2½ Jahre war BERNA MÜKÜS-KAYA pädagogisch-psychologische Assistentin in unserem interkulturellen Elternprojekt "Hand in Hand". Aus persönlichen Gründen - sie hat sich für eine weitere Ausbildung als Therapeutin entschieden - hat sie ihre Arbeit an unserer Schule Ende 2007 beendet. Das gute und vertrauensvolle Miteinander zwischen Elternhaus und Schule war ihr ein großes Anliegen: Viele Aktivitäten hat sie in dieser Richtung initiiert und verstetigt. Morgenrunde, Elterncafé, Elternberatung, Elternsport, Elternkino, Vorträge und anderes mehr hat sie bei uns zur regelmäßigen Einrichtung werden lassen. |
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| Gut
25 Jahre ist PETER HANNEMANN an unserer
Schule tätig gewesen. Der Schwerpunkt seiner Arbeit lag in
der Migrantenförderung, die ihm sehr am Herzen lag. Jedes Kind,
das noch nicht so gut Deutsch konnte, hat ihn also kennen gelernt.
Peter Hannemann hat auf die vielfältigste Weise immer wieder
aus Neue versucht, ihnen den Einstieg in die deutsche Sprache so
abwechslungsreich wie möglich zu gestalten. |
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Vor
knapp 10 Jahren kam ILKA DEEG als Referendarin
mit den Fächern Sport und Mathematik zu uns an die Schule. |
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| Seit
vielen Jahren war HELLA HARTMANN unsere
Konrektorin. Mit viel Energie und Einfallsreichtum gestaltete sie aktiv
das Schulleben mit. Dabei griff sie auf einen großen Erfahrungsschatz
zurück, behielt immer den Blick für das Wesentliche und verlor
nie ihren Humor. Am 31.7.04 verließ sie die Schule und ging in
den Ruhestand. Wir werden sie sehr vermissen. Als Herzlich,
Energisch, Lebensfroh,
Lustig und Aktiv
werden wir oft an sie denken! Die Schülerinnen und Schüler
verlieren eine engagierte Lehrerin, die sich jederzeit warmherzig für
ihre Belange eingesetzt hat. |
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| Wer
an die GS Lüssumer Ring denkt, dem fällt auch sofort JENS
POLLEM ein. Über viele Jahre ist er der langjährige
Schulleiter gewesen, der der Schule gemeinsam mit Hella Hartmann, der
Konrektorin, ein unverwechselbares Profil gegeben hat. Auch die neue
Namensgebung hat er auf den Weg gebracht. Am 31.1.04 hat er dem aktiven
Schuldienst den Rücken gekehrt und ist in die arbeitsfreie Zeit
der Altersteilzeit gewechselt. Viele Schülerinnen und Schüler
erinnern sich gerne an seine Märchenvorlesestunden, seine Rätselturniere,
seine Schach-AGs und an seinen Sportunterricht. Der Schule ist er weiterhin
verbunden geblieben als 1. Vorsitzender des Schulvereins.
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| WILFRIED
SOJKA kennen die meisten, wie er mit seiner Guitarre
unter dem Arm leise singend über den Flur geht. Ganze Schülergenerationen
am Lüssumer Ring haben zusammen mit ihm Musik erlebt und gesungen.
Unvergessen auch die von ihm gestalteten Adventssingen unter dem Tannenbaum
vor der Kabaausgabe. Am 31.7.03 hat er die Schule verlassen und ist in Pension gegangen. |
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| ARNO
GREVE hat
über viele Jahre den Schulkindern am Lüssumer Ring das Lesen,
Schreiben und Rechnen beigebracht. Er war solange an der Schule, dass
er in den letzten Dienstjahren sogar die Kinder seiner ehemaligen Schülerinnen
und Schüler unterrichtet hat. Arno Greve ist Sportler durch und
durch: Entweder kam er mit dem Rad oder zu Fuß in die Schule.
Viele Fussballturniere hat er gepfiffen und so manches Sportfest organisiert.
Sowohl das Kollegium als auch seine Schulkinder erinnern sich gerne
an die kunstvollen Weihnachtssterne, die er jedes Jahr wieder an die
Fenster zauberte. Am 31.7.02 ist er in Pension gegangen.
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| An unserer
Schule gibt es, wie an den meisten Bremer Schulen auch, seit mehr als
10 Jahren den Schulverein, dem sowohl Eltern als auch Lehrer angehören. Er hat jetzt ca. 60 Mitglieder. Das Ziel des Schulvereins ist es, Aktivitäten der Schule sowohl finanziell als auch ideell zu unterstützen, dementsprechend vielfältig sind seine kleineren und größeren Aufgaben: - Zur Einschulungsfeier
wird alljährlich ein Elterncafé angeboten. Der ausgeschenkte
Kaffee wird vom Schulverein bezahlt. |